Alexander Mitterer

Im Rampenlicht: Alexander Mitterer

Jakob der Letzte war für uns ein großer Erfolg. Mit den tollen Konzepten von Felix Mitterer zum Roman von Peter Rosegger konnten wir unser Publikum in das Leben von Jacob Steinruter und seinen Mitbauern mitnehmen. 

Mit Hilfe unserer tollen Mitarbeiter und der Leidenschaft unserer talentierten und engagierten Schauspieler konnten wir die Rosegger Festspiele 2018 erfolgreich durchführen. Wenn Sie also zu denen gehören, die sich das Stück ansehen konnten, dann sind Sie vielleicht auch neugierig, was die Schauspieler im wirklichen Leben machen. 

Nun, lassen Sie uns Ihnen den erstaunlichen Schauspieler vorstellen, der Jakob zum Leben erweckt hat. Lassen Sie uns also mehr über den einzigartigen Alexander Mitterer erfahren. 

Über ihn 

Alexander Mitterer wurde am 17. Mai 1968 in Bruneck, Südtirol, Italien geboren. Er studierte Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien und schloss 1993 ab. Seitdem ist er in den Bereichen Theater, Film, Fernsehen und Radio tätig. 

Mit seiner Leidenschaft für die Schauspielerei gründete er 2004 zusammen mit Klaudia Reichenbacher das Theater Kaendace in Graz, Österreich. Bis heute arbeitet er auch als Regisseur für das Klagenfurter Ensemble, das Theaterzentrum Deutschlandsberg und das Theater Kaendace. Neben den Theatern, bei denen er Regie führt, inszenierte er auch bei den Burgspielen Rabenstein. Im Theater Kandace sind jedoch die meisten seiner Originalstücke uraufgeführt worden. 

Seine Engagements haben ihn auch an verschiedene Orte und Theater geführt. Hier sind einige von ihnen. 

  • Tiroler Volksschauspiele (Theaterfestival in Tirol)
  • Stadttheater Klagenfurt (Wörthersee)
  • Next Liberty (Grazer Kinder- und Jugendtheater) 
  • ARBOS Theater (Salzburg)
  • Neue Bühne Villach (Schweiz)
  • Theater Gessnerallee (Zürich)
  • Stadttheater Bruneck (Südtirol)

Neben seiner Tätigkeit als Theaterschauspieler und Regisseur ist Alexander auch als TV- und Filmschauspieler sowie als Autor tätig, wobei er hauptsächlich als Freiberufler in Graz und Wien arbeitet. Schauen wir uns also die einzelnen Karrierewege, die er eingeschlagen hat, etwas genauer an. 

Als Theaterschauspieler 

Als freier Schauspieler in Wien tätig, begann Alexander seine Schauspielkarriere im Jahr 1994. Er entwickelte eine große Leidenschaft für das Schauspielen in Theaterstücken. In der Tat hat er in fast 100 Theaterstücken mitgewirkt, darunter auch in mehreren Titelrollen. Hier sind einige der Stücke, in denen er mitwirkte. 

1994 bis 1999

Bereits 1994 wurde er Teil des Ensembles des Aktionstheaters, das die Büchner-Trilogie produzierte. Außerdem wurde er Ensemblemitglied bei der nächsten Freiheit. Innerhalb von wenigen Jahren spielte er bereits an verschiedenen Theatern in Wien, Zürich, Bruneck und Graz. 

2000 bis 2005 

Alexanders erstes Stück in dieser Zeit war „Sapporo“, das unter der Regie von Kazuko Watanabe entstand. Dort übernahm er die Rolle des Oliver Pogatschnig. In dieser Zeit spielte er in etwa 11 Stücken mit. Hier sind einige von ihnen. 

  • ‚Grasi bewegt sich‘ (Regie: Klaudia Reichenbacher)

Rolle: Grasi 

  • ‚Die Beichte‘ (Regie: Felix Mitterer, Regie: Klaudia Reichenbacher)

Rolle: Martin 

  • ‚Der vertagte Heldentod‘ (von Thomas Mandl und unter der Regie von Herbert Gantschacher)

Rolle: Eduard Löbl

  • ‚Der Tod des Empedokles‘ (nach Friedrich Hölderlin und unter der Regie von Herbert Gantschacher)
  • olle: Hermokrates
  • Drachenwerkstatt‘ (von Andreas Staudinger und unter der Regie von Maximilian Achatz)

Rolle: Ignatz

2006 bis 2011

Durch seine guten Leistungen in seinen Stücken wurde Alexander zu einem Begriff im Theater. So konnte er von 2006 bis 2011 auch in einigen anderen Stücken mitspielen. In diesen Jahren wurde er in mehr als 20 Stücken besetzt, in denen er den verschiedenen Theaterrollen gerecht wurde. 

Hier sind einige der Stücke, in denen er mitwirkte. 

  • Wanderer Socke“ (Regie: Bernd Liepold Moser, BL Moser)

Rolle: Wanderer Socke

  • ‚Prometheus‘ (nach Aischylos und unter der Regie von Beda Percht) 

Rolle: Hermes

  • ‚Der Exhibitionist‘ (nach Dusan Jovanivič und unter der Regie von Erik Jan Rippmann)

Rolle: Jimmy

  • ‚The Ward Wants to Be a Guardian‘ (Drehbuch und Regie: Peter Handke)

Rolle: Wächter

  • ‚Power GMBH‘ (Drehbuch und Regie: Erik Jan Rippmann)

Rolle: OTTO

  • ‚Taxi Taxi‘ (Drehbuch und Regie: Ray Cooney, Regie: Alex Linse)

Rolle: Inspector Troughton 

2012 bis 2019

Alexander wurde in der Theaterszene immer beliebter. Dies ist die Zeit, in der er sich einen Platz in der Besetzung mehrerer Theaterstücke sicherte. Mit seinen Fähigkeiten und seiner Fähigkeit, sich an verschiedene Rollen anzupassen, ist er zweifellos ein echter Hingucker. 

Es war 2018, wo er Jacob Steinruter in „Jacob der Letzte“ spielte. Das Stück wurde von Felix Mitterer inszeniert, von Georg Schütki inszeniert und von dem Buch von Peter Rosegger inspiriert. Dort hat er wirklich einen bemerkenswerten Job gemacht, die Leute waren hinterher voller Ehrfurcht vor seiner Leistung. Auf seiner persönlichen Website erklärte er auch, dass er froh ist, ein Teil davon geworden zu sein, da das Rosegger Festival nur alle fünf Jahre stattfindet. 

In dieser Zeit hat er in vielen tollen Theaterstücken mitgespielt. Dort hat er es immer wieder geschafft, alle, die ihm dabei zusahen, zu begeistern. 

Als TV- und Filmschauspieler

Alexander sammelte seine ersten schauspielerischen Erfahrungen, als er 1997 eine Rolle in ‚Sold Homeland‘ hatte. Von da an war er weiterhin in mehreren Filmen und Fernsehserien zu sehen, in denen er ebenfalls mit seinem Können überzeugen konnte. 

Er hatte Gastauftritte in „Die Rosenheim-Cops“ und „Der Bergdoktor“. Doch erst zwischen 2001 und 2011 machte er sich einen Namen, als er die Rolle des Kommissars Pfurtscheller in der Krimireihe Tatort übernahm. 

Zwischen den Jahren 1997 und 2018 hat er in insgesamt rund 25 Filmen und TV-Serien mitgewirkt. 

Als Regisseur

Mit seiner Leidenschaft und seinem Wissen über das Theater führte er auch bei seinen eigenen Theaterstücken Regie. Wie bereits erwähnt, hatten die meisten dieser Stücke ihre Premiere im Theater Frohnleiten und in seinem eigenen Theater, dem Theater Kaendace. 

Im Jahr 2000 inszenierte er sein erstes Stück, „Andreas Baumkircher“ von Gernot Schöppel. Seitdem führte er bei mehr als 20 weiteren Stücken erfolgreich Regie. 

Als Autor 

Vielen ist nicht bekannt, dass Alexander auch eigene Stücke geschrieben hat. Damit hat er im Jahr 2010 begonnen und ist dabei geblieben. Bisher hat er bereits vier größere Projekte realisiert, die an verschiedenen Theatern zum Leben erweckt wurden. 

Hier sind einige dieser Projekte.

  • Der Patriot 

In diesem Stück lernen die Zuschauer einen hochintelligenten Mann kennen, der sich als Terrorist entpuppt, der zuvor in seinem Leben gedemütigt wurde. Damit wurde den Menschen gezeigt, wie ein Terrorist sorgfältig denkt und seine Anschläge plant. 

Das Stück wurde von Publikum und Presse hoch gelobt. Es hatte auch 50 Aufführungen in ganz Europa. 

  • Geheime Kommunikation 88: Das Leben der Hedy Lamarr

Hedy Lamarr ist eine beliebte Hollywood-Schauspielerin, die in ihrer Blütezeit sehr bewundert wurde. Sie galt sogar als die schönste Frau der Welt zu ihrer Zeit. Abgesehen von ihrem hübschen Gesicht und ihrem beeindruckenden Talent war sie auch eine der Erfinderinnen der zellularen Kommunikation. Leider geriet sie in Vergessenheit, bis bekannt wurde, dass sie beim Diebstahl in einem Geschäft in Los Angeles erwischt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war sie 50 Jahre alt. 

Alexander verwandelte ihre erstaunliche Geschichte in ein wunderschönes Theaterstück, das von den Zuschauern sehr geschätzt wurde. Dort wurden sie in das Leben von Hedy Lamarr und die Mythen, was ihr wirklich passiert ist, mitgenommen. 

Das Stück hatte neun erfolgreiche Aufführungen in ganz Österreich. 

  • Das Sissi-Syndrom

Zu den vielen bekannten Gesichtern, die man in Österreich, vor allem in Wien, sieht, gehört die schöne Kaiserin Elisabeth von Österreich, auch bekannt als Sissi. Mit ihrer erstaunlichen Lebensgeschichte, die zeigte, wie sie sich in den Verlobten ihrer Schwester verliebte, war es unbestreitbar, dass dies eine große Kontroverse war. Abgesehen von ihrem hübschen Gesicht, ist sie auch dafür bekannt, dass sie eine große Rolle in der Geschichte Österreichs gespielt hat, als sie ihre Rolle annahm. 

Da die Menschen im Laufe der Jahre über ihre Schönheit staunen, beschloss Alexander, mehr über ihre Geschichte zu erfahren und verwandelte sie in eine Farce, damit die Menschen sie mehr genießen können. Dieses Stück wurde in mehreren Teilen Österreichs gezeigt. 

  • Die Nerven der Fische 

Dieses Stück bringt dem Zuschauer die verschiedenen Buchner-Archetypen und gesellschaftspolitische Themen näher. Allerdings tut es dies in einem anderen Licht. Trotz der vulgären Sprache schafft es das Stück, lebendig und witzig zugleich zu sein. 

Die Nerven des Fisches“ wurde an den Orten, an denen es gezeigt wurde, zu einem Theaterhit. 

Übersicht

Insgesamt ist Alexander Mitterer definitiv der perfekte Mann, wenn man jemanden sucht, der sich in der Branche auskennt. Mit seinen beeindruckenden schauspielerischen Fähigkeiten und seiner Erfahrung in diesem Bereich ist es nicht verwunderlich, dass er in seinen gewählten Bereichen erfolgreich wurde. Da können wir nur hoffen, dass wir wieder mit ihm zusammenarbeiten können, um ein Teil seiner beeindruckenden Karriere zu sein.